Stadtbad künftig barrierefrei

27. Juni 2026 | Stadtbad Sanierung
Blick in den Hof des Stadtbades.
Die weiße Tür rechts wird der künftige barrierefreie Zugang. (Foto während der Rückbauarbeiten.)

Ein historisches Bad zu sanieren, heißt nicht nur, die alte Bausubstanz zu bewahren – es heißt auch, das Stadtbad für alle Menschen nutzbar zu machen. Ein wichtiger Baustein dafür ist der barrierefreie Zugang, der bislang fehlte und nun im Zuge der Sanierung als zeitgemäße Ergänzung in die Gebäudestruktur integriert wird.

Ein neuer Weg ins Bad – über den südlichen Seitenflügel

Künftig erfolgt die barrierefreie Erschließung über einen bereits bestehenden Zugang im Hof des Stadtbades. Von dort aus wird ein Aufzug die Verbindung vom Untergeschoss bis in das Erdgeschoss der Männerhalle herstellen. So entsteht eine durchgängige, komfortable Erreichbarkeit ohne Stufen und ohne Umwege.

Blick auf eine Bautür.
Im Bauzustand.

Orientierung, die man spüren kann

Der neue Zugang wird an ein Wegeleitsystem mit taktilen Markierungen angeschlossen. Diese fühlbaren Elemente helfen insbesondere Badegästen mit Sehbeeinträchtigungen oder anderen Einschränkungen dabei, sich im Gebäude autark zu bewegen – vom Zugang bis in die beiden Schwimmhallen.

Umkleiden, Duschen, Sanitär – passend geplant

Zum barrierefreien Zugang gehört auch ein eigener Umkleidebereich mit Dusch- und Sanitäranlagen, die nach den erforderlichen Maßvorgaben umgesetzt werden. Das Ziel: genügend Bewegungsfläche, gut erreichbare Ausstattung und eine Nutzung, die sich im Alltag wirklich bewährt.

Zusätzlich wird in der Männerhalle auf Erdgeschossebene eine barrierefreie WC-Einheit errichtet. Sie steht künftig eingeschränkten Nutzerinnen und Nutzern beider Hallen zur Verfügung – ein wichtiger Punkt, damit der Aufenthalt im Bad durchgehend gut organisiert und stressfrei möglich ist.

Mobil ins Wasser: Schwimmbadlifter für beide Hallen

Auch der Weg ins Wasser wird mitgedacht: Beide Schwimmhallen erhalten die Möglichkeit, einen mobilen Schwimmbadlifter zeitweise zu installieren. Damit können Menschen mit Einschränkungen sicher ins Becken abgesenkt werden – flexibel einsetzbar, je nachdem, wann und wo er gebraucht wird.

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