Die Eingangshalle bekommt ihren Glanz zurück
Auch wenn in der Eingangshalle aktuell noch nicht direkt gebaut wird, spielt sie schon jetzt eine wichtige Rolle: Sie dient derzeit vor allem als Zugang und Verteiler zu anderen Baubereichen im Stadtbad. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen für das, was hier später umgesetzt wird – denn das Foyer soll seinen historischen Charakter zurückerhalten.
Ziel ist es, die Eingangshalle weitestgehend nach restauratorischem Befund wiederherzustellen. Das heißt: Was einst da war und nachweisbar ist, soll künftig auch wieder erlebbar sein.
Ein echtes Highlight ist dabei das ehemalige Glasdach über dem Foyer. Es wird wieder aktiviert und bekommt eine neue Überdachung mit integrierter Beleuchtung. So sorgt künftig nicht nur das Tageslicht für die besondere Atmosphäre in der Halle – auch in den Abendstunden kann der Eindruck von natürlichem Lichteinfall stimmungsvoll nachgebildet werden.
Auch Elemente jüngerer Baugeschichte bleiben Teil des Ganzen: Das Kassenhäuschen aus den 1950er Jahren sowie die Windfangtür bleiben erhalten. Beide bekommen keinen Umbau, sondern „nur“ einen neuen Anstrich, damit sie sich künftig wieder harmonisch ins Gesamtbild einfügen.
Video Foyer
Barrierefrei ins Stadtbad – ein wichtiger Schritt
Neben der Restaurierung wird das Stadtbad auch an heutige Anforderungen angepasst. Künftig gibt es endlich eine barrierefreie Erschließung, die bisher fehlte: Über einen bereits vorhandenen Nebenzugang im südlichen Seitenflügel gelangt man künftig in den Haupteingangshof. Von dort aus führt eine Aufzugverbindung vom Untergeschoss ins Erdgeschoss der Männerhalle.
Damit sich alle Badegäste sicher orientieren können, wird der neue Zugang über taktile Markierungen an ein Wegeleitsystem angeschlossen. So wird eine möglichst autarke Nutzung beider Schwimmhallen auch für Menschen mit Einschränkungen ermöglicht.